Ihre Stimme prägte die Hooklines einer ganzen Generation. In den 90ern wurde Lori Glori zu einer Euro-Dance Legende.
Joana Tischkau bringt die Lebensgeschichte, der in Kalifornien geborenen Sängerin, nun als Musical auf die Bühne. Von ihren ersten Auftritten in der Gospelband die HAM Sisters, zu ihrem Auftritt mit Bill Summers & Summers Heat in der US-Amerikanischen Sendung Soul Train, bis zu ihrer Zeit als Background und Lead Sängerin in verschiedenen Euro Dance Produktionen in Deutschland. Dort kommt es zu einem Ereignis, das ihr ganzes Leben bestimmen wird. Diese Zusammenarbeit und dessen Folgen erzählen von einem persönlichen Schicksal und tragischen Kapitel der europäischen Musikindustrie. Wie lässt sich Gehör verschaffen, nachdem jemand anders mehr Macht hatte, wenn die eigene Stimme nicht laut genug war? Gibt es einen Weg zur Gerechtigkeit?
Die Arbeit dekonstruiert kulturelle Aneignungen, Fragen um Autor*innenschaft und Authentizität. Sie legt die Momente frei, in denen ein vermeintlich authentischer Ursprung nicht mehr eindeutig festzulegen ist und untersucht das europäische Verständnis von Schwarzsein und Schwarzer Kultur. Am Schauspielhaus Zürich inszeniert die Regisseurin und Choreographin, mit dem Ensemble und Lori Glori selbst, Loris Geschichte als fantastische musikalische Memoiren.
KOSTÜMBILD Nadine Bakota
KOSTÜMBILDASSISTENZ Jana Zürcher
KOSTÜMBILDHOSPITANZ Claudia Lou Roth
BÜHNENBILD Carlo Siegfried
SOUNDDESIGN Frieder Blume
TEXT Fatima Moumouni / Fehler Kuti / Joana Tischkau/ Ensemble
VIDEO Sondi
LICHT Markus Keusch
OUTSIDE EYE Elisabeth Hampe
DRAMATURGIE Laura Paetau
PRODUKTIONSASSISTENZ Sarah-Maria Hemmerling
BÜHNENBILDASSISTENZ Lioba Bangert
PRODUKTIONSHOSPITANZ Anne-Kathrin Hartmann
DRAMATURGIEHOSPITANZ Aina Aliotta
INSPIZIENZ Aleksandar Sascha Dinevski
SOUFFLAGE János Stefan Buchwardt
Photo Credits: (c)Zoé Aubery
























